27.1.2012 11:42 Uhr
GE. Ab Montag, 30. Januar 2012 wird auf der östlichen Seite in Fahrtrichtung Norden der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Glückauf Kampfbahn und der Freiligrathstraße eine Fernwärmeleitung verlegt. Die Arbeiten erfordern es, die rechte Fahrspur in Richtung Buer zu sperren. Die Verlegung der Leitung wird bis Ende März dauern. Ab Montag, 6. Februar 2012, wird zusätzlich die Zufahrt zur Caubstraße gesperrt.
Eine empfohlene Umleitung ist ausgeschildert. Es ist mit Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Buer zu rechnen.
Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
27.1.2012 11:38 Uhr
GE. So., 05.02.2012, 102, Anna Kemper, geb. Niehaus(*Weseke/Borken), Sandstr. 42.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
27.1.2012 11:37 Uhr
GE. Die Kunstschule Gelsenkirchen lädt bei ihren 50plus-Veranstaltungen im Jahr 2012 alle Interessierten zu kreativen Nachmittagen ins Kunstmuseum ein. Auftakt bildet dabei im Februar der Workshop zum Thema „Filzen - Wollig, flauschig, selbstgefilzt“.
Filzen ist nicht nur sinnlich, sondern macht vor allem viel Spaß. Lassen Sie sich auf ein wolliges, farbiges und ungewöhnlich geselliges Vergnügen ein und erleben Sie die ersten Schritte hin zu einer Technik, die Lust auf mehr macht!
Es werden zwei Termine zu diesem Workshop angeboten:
Samstag, 4. Februar 2012, 15 bis 18 Uhr,
Samstag, 11. Februar 2012, 15 bis 18 Uhr,
Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Str. 5-7, 45897 Gelsenkirchen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen begrenzt. Die Kosten betragen 15 Euro je Person. Auch individuelle Terminabsprachen sind bei Anmeldung einer Mindestteilnehmerzahl möglich. Anmeldungen: Kunstschule Gelsenkirchen. Telefon: 6138772. E-Mail: sabrina.szigat@t-online.de.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
27.1.2012 11:36 Uhr
GE. Ab Montag, 30. Januar 2012 wird auf der östlichen Seite in Fahrtrichtung Norden der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Glückauf Kampfbahn und der Freiligrathstraße eine Fernwärmeleitung verlegt. Die Arbeiten erfordern es, die rechte Fahrspur in Richtung Buer zu sperren. Die Verlegung der Leitung wird bis Ende März dauern. Ab Montag, 6. Februar 2012, wird zusätzlich die Zufahrt zur Caubstraße gesperrt.
Eine empfohlene Umleitung ist ausgeschildert. Es ist mit Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Buer zu rechnen.
Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
27.1.2012 11:35 Uhr
GE. Das Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2012/2013 für die
- Berufsgrundschule
- Berufsfachschule
- Höhere Berufsfachschule
- Ausbildung zur/zum Staatlich geprüften Assistentin / Assistenten und allgemein bildender Schulabschluss (Höhere Berufsfachschule)
- Bildungsgänge zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife
- Fachoberschule
- Fachschule
an den Berufskollegs findet in der Zeit vom 5. bis 23. März 2012 statt. Anmeldungen werden in den Sekretariaten entgegengenommen. Samstags und sonntags sind die Sekretariate geschlossen.
Informationstage/-abende finden wie folgt statt:
Berufskolleg Königstraße
Informationstag: 6. Februar 2012, 17 Uhr
Berufskolleg für Technik und Gestaltung
Informationstag: 17.März 2012 von 10 bis 14 Uhr.
Eduard-Spranger-Berufskolleg
Informationstag: 29. Februar 2012 von 9 bis 14 Uhr
Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
Informationsabende: 23. Januar 2012 und 26. Januar 2012 jeweils um 18 Uhr
Informationen über das Angebot der einzelnen Berufskollegs enthält die Broschüre „Schule aktuell – Wegweiser durch die Berufskollegs der Stadt Gelsenkirchen“, die über die allgemeinbildenden Schulen an alle interessierten Schülerinnen und Schüler ausgegeben wird.
Nähere Auskünfte zu den einzelnen Angeboten erteilen die Berufskollegs:
Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung,
Augustastraße 52/54
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 9 47 68 50
Berufskolleg Königstraße
Königstr.1
45881 Gelsenkirchen
Tel.: 9 76 90 10
Berufskolleg für Technik und Gestaltung
Overwegstr. 63
45881 Gelsenkirchen
Tel.: 4 50 31 11
Eduard-Spranger-Berufskolleg
Goldbergstr. 60
45894 Gelsenkirchen
Tel.: 40 24 43 10
Hans-Schwier-Berufskolleg
Heegestr. 14
45897 Gelsenkirchen
Tel.: 9 59 76 14
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
26.1.2012 12:19 Uhr
GE. Do., 02.02.2012, Gold, Hans Peter Ter Schmitten und Irma Waltraud, geb. Grande (Essen bzw. Orlin), Ottostr. 36.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
26.1.2012 12:19 Uhr
GE. Die Stadt (Referat Bürgerservice) bittet alle Gelsenkirchener, schon vor Beginn der Ferienzeiten die Gültigkeit ihrer Ausweisdokumente (Reisepass, Personalausweis, Kinderreisepass, Kinderausweis) zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu beantragen. Wer zu lange wartet, kann zeitliche Probleme bekommen, denn für die Neuausstellung von Personalausweisen und Reisepässen benötigt die Bundesdruckerei derzeit bis zu vier Wochen.
Personen ab Vollendung des 16. Lebensjahres müssen grundsätzlich ein gültiges Ausweisdokument besitzen. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Ein Reisepass muss jedoch darüber hinaus nur beantragt werden, wenn dies für die Einreise in ein anderes Land vorgeschrieben ist. Hierüber müssen sich alle Reisewilligen in eigener Verantwortung –zum Beispiel im Internet unter www.auswaertiges-amt.de – informieren.
Um einen Antrag in den BÜRGERcentern stellen zu können, wird grundsätzlich ein aktuelles biometrie-taugliches Lichtbild sowie das jeweilige bisherige Dokument benötigt. Darüber hinaus ist es sinnvoll, auch das Familienstammbuch oder eine standesamtliche Urkunde vorzulegen, um eventuelle Unstimmigkeiten sofort ausräumen zu können. Je nach Einzelfall können zusätzliche Unterlagen für die Antragstellung erforderlich sein. Die jeweilige Gebühr wird bei Antragstellung fällig.
Fragen rund um Ausweise und Pässe beantwortet gerne die Telefonische Beratung des Referates Bürgerservice unter der Rufnummer 169 2100. Informationen gibt es auch im Internet unter www.gelsenkirchen.de.
Öffnungszeiten der BÜRGERcenter:
Die BÜRGERcenter im Rathaus Buer und an der Husemannstraße 32 haben montags und dienstags, 8 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 14 Uhr, donnerstags 8 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 13 Uhr geöffnet.
Die BÜRGERcenter Cranger Straße 262 und Schloßstraße 35 haben montags, 8 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 13 Uhr geöffnet.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
26.1.2012 12:15 Uhr
GE. Auch nach 100 Jahren hat die Stadtbibliothek an Attraktivität nichts eingebüßt – im Gegenteil. Das zeigt die Bilanz der Service-Resultate des vergangenen Jahres. So übertraf die Stadtbibliothek mit 1.444.055 Ausleihen ihr Vorjahresergebnis wieder um fast 3 Prozent. Mit 257.340 Medieneinheiten verfügt sie zurzeit über ein stattliches und attraktives Angebot. Zwei neue Dienstleistungen hat die Stadtbibliothek im vergangenen Jahr ihren Benutzern und Gästen vorstellen können. Im Juni hat das neue MedienMobil den aus Umweltgründen stillgelegten Bücherbus ersetzt. Seitdem verzeichnete das Mobil bereits über 27.000 Ausleihen.
Auch in Fahrt gekommen ist die Ausleihe von elektronischen Medien wie (Hör-)Bücher, Zeitungen, Zeitschriften oder Filme, die zu Hause heruntergeladen und genutzt werden können. 12.473 mal klickten die Bibliothekskunden auf den Downloadknopf am heimischen Computer. Das bedeutet aber auch, dass die Zahl der virtuellen Benutzer ständig zunimmt. Ziemlich genau eine halbe Million Besucher (498.123) zählte die Bibliothek, davon griffen inzwischen über ein Drittel auf die Dienstleistungen im Internet zu (168.075), unabhängig von Ort, Wochentag oder Uhrzeit. Das Hörbuch am Abend, die Zeitung am Morgen, der Film am Sonntag und vieles mehr sind heute jederzeit über die Bibliothek abrufbar.
Immer noch liegen Bücher bei den Ausleihzahlen in der Publikumsgunst an erster Stelle (466.126). Sie liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit CDs (455.498), danach kommen Spielfilm-DVDs mit 207.488 Ausleihen. Romane für Erwachsene sind wie in den vergangenen Jahren der beliebteste Lesestoff, aber auch Jugendsachbücher (61.230 Ausleihen) und Erzählungen für Kinder von 6 bis 9 Jahren (47.756) strafen die Kulturpessimisten Lügen, die der Jugend Desinteresse am geschriebenen Wort vorwerfen.
Dass die Stadtbibliothek heute zu Recht zum Referat „Außerschulische Bildung“ gehört, unterstreicht sie nicht nur mit dem neuen MedienMobil, das hauptsächlich Grundschulen und Kitas als Haltestellen ausgesucht hat, sondern auch mit der hohen Akzeptanz, die sie bei Pädagoginnen und Pädagogen genießt. Allein 534 Bibliotheksausweise besitzt dieser Personenkreis, der unter anderem den Medienservice EDMOND nutzt, mit dem Filme für den Unterricht heruntergeladen werden können.
Ferner hat die Stadtbibliothek in 216 Führungen Schulklassen vor Ort über den richtigen Umgang mit der Bibliothek und ihre Angebote informiert, in 290 Veranstaltungen und Projekten vorwiegend für Kinder und Jugendliche hat sie den Schwerpunkt auf das Thema Leseförderung und Medienkompetenz gelegt. Außerdem ziehen die verschiedenen Publikumsabteilungen im Bildungszentrum und in den Stadtteilbibliotheken Buer, Horst und Erle fast jeden Nachmittag Dutzende von Schülerinnen und Schüler an, die in den Bibliotheksräumen gemeinsam Hausaufgaben machen oder Nachhilfeunterricht geben, unterstützt von schülerrelevanter und besonders gekennzeichneter Literatur. Und natürlich ist bei den Sachgruppen die Pädagogik eine der umsatzstärksten.
Bibliotheken brauchen heute nicht pessimistisch in die Zukunft zu schauen, mit der verstärkten Ausleihe von virtuellen Medien, der sogenannten „Onleihe“, erschließt sie sich neue, junge Zielgruppen, die die vielfältigen Angebote im Zeitalter von Smartphone und Tabletcomputer zunehmend zu schätzen wissen.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
26.1.2012 12:09 Uhr
GE. Die Volkshochschule Gelsenkirchen zeigt vom 28. Januar bis zum 1. März Fotografien von Monica Brauer aus dem Fotoprojekt „Lust auf Sprache?!“. Für das Projekt wurden 21 Frauen aus fünf Kontinenten nach ihrem deutschen Lieblingswort und ihrer Begründung für dieses befragt und porträtiert. Die Begründung spiegelt sich im Bildaufbau und örtlicher Umgebung des Portraits wieder, so dass, selbst wenn die Betrachterin, der Betrachter das Wort nicht versteht, eine Hinterfragung aufgrund der Bildsprache stattfindet. Die Wörter wurden auf Vorlagen und in der gleichen Schrift wie Autokennzeichen gedruckt. Gleichsam der Teilnahme am Straßenverkehr symbolisiert die Form des Wortdrucks die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Migrantinnen leben hier oftmals in einer wortlosen, fremden Welt, da sie die deutsche Sprache nicht gelernt haben und in ihrem Lebensumfeld die "fremde" Sprache nicht benutzt wird. Die Auseinandersetzung mit der Sprache fördert letztendlich das Selbstbewusstsein in einer fremden Umgebung. Die Sprache zu lernen ist der erste Schritt für sich selbst und Kommunikation der erste Schritt zur Integration.
Die Volkshochschule leistet mit den Integrationskursen sowie Angeboten zur kulturellen und politischen Bildung einen wichtigen Beitrag zur Integration von Zuwanderern und fördert mit über 100 Sprachkursen in 14 verschiedenen Sprachen die Mehrsprachigkeit in Europa. Informationen zum Kursangebot finden Sie unter www.vhs-gelsenkirchen.de.
Die Ausstellungseröffnung findet am
Samstag, 28. Januar 2012, um 10 Uhr,
im Bildungszentrum,
Ebertstraße 19, 45879 Gelsenkirchen
statt. Die Fotografin Monica Brauer wird zugegen sein und über die Entstehung des Projekts informieren. Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Hinweis an die Redaktionen: Ein Foto aus der Ausstellung finden Sie im Anhang.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
25.1.2012 12:33 Uhr
GE. In den künstlerischen Kursen der VHS Gelsenkirchen werden unter professioneller Anleitung Malerei- und Zeichentechniken erprobt. Dabei entstehen facettenreiche Arbeiten, die Ausdruck der Auseinandersetzung mit vielen künstlerischen Fragestellungen sind. Ob ein Großformat oder mehrteilige Bilder, die Möglichkeiten sind grenzenlos und lassen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gestaltungsspielraum zur eigenen Entfaltung.
Einer der Acryl-Malerei-Kurse stellt im Rahmen einer Werkschau die Ergebnisse aus drei Semestern gemeinsamer Arbeit aus. Die Ausstellung findet in den Räumen der Insel (Die Insel, Kirchstraße 6, 45879 Gelsenkirchen) statt, einem Ort für Kreativität und Begegnung in der Gelsenkirchener Altstadt.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen, am
Freitag, 27. Januar 2012, um 19 Uhr,
„Die Insel“, Kirchstraße 6,
45879 Gelsenkirchen
Die Kursleiterin Oxana Jiriakova-Kleinjohann und einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zur Ausstellungseröffnung anwesend sein. Es besteht die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Die Ausstellung wird bis zum 30. März 2012 gezeigt und ist montags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
25.1.2012 11:51 Uhr
GE. Alle Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse, die noch ein Schwierigkeiten mit Wörtern, Buchstabe und Sätzen haben, die aber mit Spaß und Leichtigkeit das Lesen und Schreiben erlernen möchten, sind bei der Kunstschule Gelsenkirchen willkommen. Die Kunstschule bietet altersgerechte Förderprogramme, bei denen der erste Umgang mit Schrift und Sprache geübt, vertieft und durch eigene Kreativität nachhaltig vermittelt wird. Dort werden Geschichten erzählt, Buchstaben gestaltet, kleine Sätze geschrieben und es wird auch gebastelt und gemalt, am:
Samstag, 4. Februar, 10 bis 12 Uhr,
Werkräume in der Neustraße 7,
45891 Gelsenkirchen-Erle.
Die Kosten betragen zehn Euro je Kind (inklusive aller Materialkosten). Essen und Getränke sind selber mitzubringen, kleine Pausen werden zwischendurch gemacht.
Anmeldungen und Information ab sofort unter: Sekretariat Kunstschule, Telefon: 6138772. E-Mail: sabrina.szigat@t-online.de
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
25.1.2012 11:50 Uhr
GE. Gemeinsam mit dem Facharbeitskreis für Menschen mit geistiger Behinderung und der städtischen Behindertenkoordination ist für das 1. Halbjahr 2012 ein Veranstaltungskalender für Menschen mit und ohne geistiger Behinderung erstellt worden.
Es wurden unter anderem die Freizeit- und Kulturangebote der jeweiligen Einrichtungen der Behindertenhilfe aufgelistet, die von jedermann in Anspruch genommen werden können.
Entsprechende Exemplare liegen sowohl in den ambulanten und stationären Behinderteneinrichtungen als auch bei den Bürgercentern, Wohlfahrtsverbänden sowie dem Infocenter Vattmannstraße 2-8 zur kostenlosen Mitnahme aus.
Darüber hinaus können die Informationen auch im Internet unter www.rat-und-hilfe-ge.de eingesehen werden.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 16:51 Uhr
GE. Vielseitig, frisch, exzellent – so zeigt sich Gelsenkirchen in einem Film von Studenten der Fachhochschule Gelsenkirchen. Nicht Bauwerke oder Strukturen machen die Stadt aus, sondern die Menschen, die in ihr leben oder wie die Filmemacher und Studenten Anna Lekies, Bastian Mühlenbein, Dustin Pawlitzek und Emre Yurdakul die Stadt sagen lassen „Ihr macht mich!“. Sie räumen mit dem schlechten Image der Stadt Gelsenkirchen und den negativen Klischees rund um „Integration“ und „Migration“ auf.
Der Film ist ab sofort auf der Internetseite der Stadt Gelsenkirchen zu sehen (http://www.gelsenkirchen.de/Leben_in_GE/Pressestelle/Ihr_macht_mich.asp).
In dem „ehrlichen und überzeugenden Film“, so Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München, beim Neujahrsempfang der Stadt Gelsenkirchen (20. Januar 2012), zeigen die vier Studenten, wie vielseitig die Menschen in Gelsenkirchen und damit die Stadt selbst ist.
Die Kernbotschaft wird dabei unaufdringlich transportiert: Die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener haben vielfältige Hintergründe, individuelle Eigenschaften, lassen sich nicht über einen Kamm scheren. „Und das ist gut, denn sie bereichern die Stadt und machen sie dadurch zu einem lebens- und liebenswerten Ort. Die Bewohner bilden, machen die Stadt“, so die Überlegungen des Filmteams.
Oder aus der Sicht der Stadt Gelsenkirchen, die im Film zu ihren Einwohnerinnen und Einwohnern sagt: „Ihr macht mich!“
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 12:09 Uhr
GE. Dem Referat 30 - Recht und Ordnung - (Fundbüro) wurden in der Zeit vom 15. November bis zum 31. Dezember 2011 verschiedene Fahrräder, Brillen, Schmuck und Uhren, Mobiltelefone, Schlüssel, Kleidungstücke, Schirme, Taschen, Geldbörsen, Kopfhörer und eine Kamera als Fundsachen übergeben oder gemeldet.
Die Eigentümer können ihre Rechte bei den zuständigen Fundbüros geltend machen. Mit Ablauf von sechs Monaten nach Anzeige des Fundes erlöschen die Rechte des Verlierers.
Die Fundbüros der Stadt Gelsenkirchen sind im BÜRGERcenter im Rathaus Buer, Goldbergstraße 12, im BÜRGERcenter an der Schloßstraße 35, im BÜRGERcenter an der Husemannstraße 32 und im BÜRGERcenter an der Cranger Straße 262.
Die BÜRGERcenter sind telefonisch unter dem Sammelruf 169 21 00 erreichbar.
Außerdem sind die Fundsachen im Internet unter http://stadt.gelsenkirchen.de/de/Rathaus/Fundsachen/default.asp veröffentlicht.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 12:08 Uhr
GE. Das Familienprogramm der Kunstschule bietet im Februar einen besonderen „Leckerbissen“ an: Kochen mit Oma und Opa und anderen Familienmitgliedern im Helene-Weber-Haus. In einer großzügigen und perfekt ausgestatteten Küche geht es dabei munter und vor allem lecker zu. Begleitet von einer erfahrenen Dozentin kann dort gebrutzelt, gekocht, genascht und am Ende vor allem mächtig genossen werden.
Neben unseren klassischen Kreativangeboten aus den Bereichen Zeichnen, Malen, Basteln bietet die Kunstschule auch spezielle Erlebnisprogramme wie das Kochen an, die allen ganz sicher einen außergewöhnlichen Tag bescheren werden. Der Kurs richtet sich an alle, die gern einmal im eigenen großen Kreis mit ihren Kindern, Großeltern, Eltern oder auch mit vielen Freunden gemeinsam ganz aktiv einen ungewöhnlichen Nachmittag verbringen wollen.
Anmeldungen bis einschließlich 3. Februar 2012 an das Sekretariat Kunstschule: Telefon: 6138772. E-Mail: sabrina.szigat@t-online.de. Kurzfristige Anmeldungen sind nicht möglich. Die Kosten belaufen sich auf zehn Euro je Person. Das Kochen findet statt am:
Dienstag, 7. Februar, 15 bis 18 Uhr,
Helene-Weber-Haus, Westerholter Str. 10,
45894 Gelsenkirchen.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 12:06 Uhr
GE. 2011 haben an der Volkshochschule Gelsenkirchen 172 Einbürgerungswillige aus 46 verschiedenen Ländern am Einbürgerungstest teilgenommen. Anfang März steht der nächste Termin vor der Tür. Wer in Deutschland die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen will, muss seit 2008 neben Deutschkenntnissen auch gesellschaftspolitisches Wissen nachweisen. Dies erfolgt durch den Einbürgerungstest, der an deutschen Volkshochschulen (VHS) abgelegt werden kann.
Der Einbürgerungstest besteht aus 310 Fragen, 300 Fragen bezüglich der deutschen Kultur, Geschichte, Geografie und Rechtsordnung und 10 Fragen über das jeweilige Bundesland, in dem man den Test macht. Für den Test hat man eine Stunde Zeit. Innerhalb der 60 Minuten müssen 33 Fragen beantwortet werden. Bestanden ist der Test, wenn 17 Fragen richtig beantwortet sind.
Der nächste Termin für den Einbürgerungstest findet am 7. März 2012 statt. Anmeldungen sind bei Semra Öztan in der VHS ab sofort möglich: dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 - 18 Uhr in Raum 107 im Bildungszentrum, Ebertstraße 19; sowie dienstags von 14 bis 15.30 Uhr im Kunstmuseum, Horster Straße 5 - 7, Raum 46.
Zur Anmeldung sind der Pass sowie 25 Euro Gebühr erforderlich. Eine Internetanmeldung ist nicht möglich! Bei Rückfragen stehen Semra Öztan, Tel.: 169-2658, und Susanne Schröter von der VHS, Tel.:169-2536, gern zur Verfügung.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 12:04 Uhr
GE. Wegen einer Festveranstaltung am 28. Januar 2012 im Musiktheater im Revier (MiR) stehen die Parkplätze an der Königstraße, der Rolandstraße, der Vattmannstraße und die Tiefgarage Bildungszentrum für Kurzzeitparker nicht zur Verfügung.
Die Besucher der Innenstadt werden gebeten, andere Parkobjekte der Verkehrsgesellschaft Stadt Gelsenkirchen mbH (z. B. Tiefgarage Robert-Koch-Straße oder das Parkobjekt an der Husemannstraße) anzufahren
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 12:01 Uhr
GE. Am Samstag, 28. Januar, startet die 2. FigurenTheaterWoche mit 16 Vorstellungen von 13 Figurentheatern. Noch Eintrittkarten gibt es für „Harold and Maude“ (28.), „Der große Saal“ (29.), „Die Geschichte vom Mäuseken Wackelohr“ und „1944 - Es war einmal ein Drache ...“ (2. Februar), „Igraine Ohnefurcht - Das mutige Rittermädchen“ (3. Februar) sowie „Kasper und der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ (4. Februar). Auch für das „Figurentheater-Double-Feature“ mit zwei Inszenierungen vom Puppentheater Gugelhupf und dem Figurentheater Raphael Mürle am Samstag, 4. Februar, um 20 Uhr im Consol Theater gibt es noch Tickets. Angesprochen ist nicht zuletzt auch das erwachsene Publikum.
Ausführliche Informationen geben das Programmheft – in vielen öffentlichen Gebäuden kostenlos erhältlich – und im Internet http://figurentheater.gelsenkirchen.de.
„Harold and Maude“ (Dornerei-Theater mit Puppen in Koproduktion mit dem Theater Blaues Haus) ist eine schwarze Komödie, eine skurrile Romanze, eine Liebeserklärung an das Leben nach dem 1971 erschienenen Spielfilm von Hal Ashby.
„Der große Saal“ (Theater mini-art) thematisiert das Aufeinanderprallen der Lebensentwürfe zweier Generationen und die Einsamkeit des Altwerdens in einer Gesellschaft, die diesem Prozess hilflos gegenu?ber steht. Das Stück spielt in den 50er-Jahren im „kleinen Saal“ eines niederländischen Altenheimes. Unabänderlich wartet der „große Saal“, die letzte Station.
„Die Geschichte vom Mäuseken Wackelohr“ nach der gleichnamigen Kindergeschichte von Hans Fallada präsentiert das Figurentheater Tandera. Das gleiche Theater erzählt mit „1944 – Es war einmal ein Drache …“ eine wahre Geschichte aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück - für Jugendliche und Erwachsene.
Frei nach dem Kinderbuch von Cornelia Funke spielt das Theater auf der Zitadelle „Igraine Ohnefurcht – Das mutige Rittermädchen“.
Mit Live-Musik, schlagfertigen Dialogen und kernigem Humor präsentiert das Puppentheater Gugelhupf „Kasper und der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.
Der Abschlussveranstaltung der 2. FigurenTheaterWoche Gelsenkirchen bestreiten am 4. Februar das Puppentheater Gugelhupf mit „Plattschuss“ – frei nach der Volksoper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber – und das Figurentheater Raphael Mürle mit seinem Marionettenprogramm „Cocktails“ mit skurrilen Gestalten, die sich in einem merkwürdigen Schwebezustand zwischen Mensch und Tier befinden. Sie treffen in einem Nachtlokal aufeinander, flirten und amüsieren sich, sinnieren oder betrinken sich und bilden ein buntes Kaleidoskop unserer Zeit.
Alle anderen hier nicht erwähnten Inszenierungen der „2 FigurenTheaterWoche Gelsenkirchen“ sind bereits ausverkauft! Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Volles Programm! - Das Festivaljahr 2012 in Gelsenkirchen".
Redaktionelle Anmerkung: Fotos für den Druck können durch Anklicken der Szenenfotos auf den jeweiligen Stück-Seiten von http://figurentheater.gelsenkirchen.de heruntergeladen werden.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
24.1.2012 11:56 Uhr
GE. Am Donnerstag, 2. Februar 2012, findet der Internationale Gelsenkirchener Unternehmertag bereits zum fünften Mal statt. Hierzu lädt das Büro für lokale Wirtschaftsentwicklung Gelsenkirchen-Südost gemeinsam mit dem Internationalen Unternehmerverband RuhrStadt e.V. (IntUV) Unternehmen aus der Region herzlich ein.
Gerade das Ruhrgebiet besticht durch die Vielfalt unterschiedlicher Nationen, die heute und zukünftig gemeinsam den wirtschaftlichen Erfolg der Region bestimmen. In diesem Jahr stehen erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer unterschiedlicher Herkunft im Fokus der Veranstaltung. Was waren Motive und Erfolgsrezepte der Selbstständigkeit? Wirken sich kulturelle Besonderheiten auf die unternehmerische Tätigkeit aus? Und welche Chancen und Perspektiven bieten sich Unternehmern – mit und ohne Zuwanderungsgeschichte – mit Blick in die Zukunft?
Vorgenannte Fragestellungen sowie Perspektiven und Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen der Region werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion in einer internationalen Runde von Selbstständigen und Experten diskutiert. Darüber hinaus bietet das internationale Unternehmertreffen natürlich wieder die Möglichkeit Unternehmen aus der Region kennenzulernen und Kontakte aufzufrischen oder zu vertiefen.
Programm
Begrüßung Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen
Grußwort Atilla S. Öner, Internationaler Unternehmerverband RuhrStadt e. V. (IntUV), Stellvertretender Vorstand
Kurzvortrag Yunus Ulusoy, Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI), Leiter Abteilung Modellprojekte
Gesprächsrunde mit Vertretern regionaler Unternehmen und dem ZfTI
• Grazia Dell‘Aquila, Eiscafe Graziella, Inhaberin
• Shi-Joung Kim, Neuvita-Nuga Best, CEO
• Hasan Sahin, Ayyo GmbH, Prokurist
• Yunus Ulusoy, ZfTI, Leiter Abteilung Modellprojekte
Gespräche und Kontakte bei Imbiss und Getränken
Moderation Ralf Laskowski, Radio Emscher Lippe, Chefredakteur
Die Veranstaltung findet am 2. Februar 2012 um 18.30 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen (Plenarsaal, Pavillon 1), Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen statt.
Interessierte Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen zur Veranstaltung bitte beim Büro für lokale Wirtschaftsentwicklung unter 0209/169 3771 oder per Email an bfw@gelsenkirchen.de.
Vertreter/-innen der Presse sind herzlich eingeladen!
Info und Kontakt: Büro für lokale Wirtschaftsentwicklung Gelsenkirchen-Südost, Susanne Becker, Claudia Lange-Fröhlich, Tel.: 0209-169-3771.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
23.1.2012 12:42 Uhr
GE. In seiner Reihe „Neuer Deutscher Film“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 29. Januar 2012, um 12:45 Uhr und am Montag, 30. Januar, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen. In der Reihe „Biopics“ folgt am Dientag, 31. Januar, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 1. Februar, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf „Eine dunkle Begierde“ von David Cronenberg.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler und Studenten sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Ohne falsche Sentimentalität entfaltet der für seine präzisen Alltagsbeobachtungen bekannte Regisseur Andreas Dresen (SOMMER VORM BALKON; WOLKE 9) mit „Halt auf freier Strecke“ ein nachhaltig beeindruckendes, authentisches existenzielles Drama, das vom Tod handelt und doch vom Leben erzählt. Ausgezeichnet beim Filmfestival in Cannes 2011 mit dem Hauptpreis der Reihe „Un certain regard“ sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Frank (Milan Peschel) und Simone (Steffie Kühnert) leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhaus am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Ehepaar – bis zu jenem Tag, an dem Ärzte bei Frank völlig überraschend einen inoperablen Gehirntumor diagnostizieren. Plötzlich sieht sich die Familie mit dem Sterben konfrontiert. Alle Beteiligten stehen vor einer großen emotionalen Herausforderung und reagieren ganz unterschiedlich auf die ausweglose Situation.
„Eine dunkle Begierde“ ergründet nach Christopher Hamptons Theaterstück „The Talking Cure“, das von John Kerrs Tatsachenbuch „A Most Dangerous Method: The Story of Jung, Freud and Sabina Spielrein“ inspiriert wurde, das Dreiecksverhältnis der historischen Figuren. Dabei nutzt der kanadische Ausnahmeregisseur David Cronenberg (A HISTORY OF VIOLENCE; TÖDLICHE VERSPRECHEN – EASTERN PROMISES) ein subtiles Drama, um zugleich ein Stück Frühgeschichte der Psychoanalyse zu beleuchten. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — In seiner Klinik bei Zürich wendet der Mediziner Carl Gustav Jung (Michael Fassbender) Anfang des 20. Jahrhunderts die psychoanalytischen Methoden des berühmten Sigmund Freud (Viggo Mortensen) an. Eines Tages wird die unter Hysterie leidende Russin Sabina Spielrein (Keira Knightley) eingeliefert, deren psychischen Konflikt er schon bald aufdecken kann. Der Austausch über die Patientin führt Freud und Jung zusammen. Freud erhofft sich einen geistigen Erben, doch Jung überschreitet eine Grenze: Er beginnt eine Affäre mit Sabina.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
23.1.2012 12:37 Uhr
GE. Seit Ende Juli 2011 sind in Gelsenkirchen drei Hundesteuerfahnder auf der Spur möglicher Steuersünder. Die städtischen Dienstkräfte haben dazu in Straßen und Häusern geforscht und kontrolliert. Wurden Hundehalter ermittelt, die ihre Vierbeiner nicht angemeldet hatten, gab es zunächst einen Informationsflyer und die Anmeldunterlagen. Danach hatten die Hundebesitzer die Möglichkeit, ihr Tier regulär anzumelden. Erst danach drohten ein Ordnungs- oder Bußgeld.
Der seit Jahren in Gelsenkirchen stagnierende Bestand an gemeldeten Hunden stieg seitdem um 354 Tiere. Das bedeutet für die Stadt Gelsenkirchen eine jährliche Steuermehreinnahme von rund 42.000 Euro.
Die Stadt Gelsenkirchen hatte den Beginn der Überprüfung über die Medien angekündigt. Die eingesetzten städtischen Dienstkräfte trafen meist auf einsichtige und verständige Hundehalter. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem der Aufforderung zur Anmeldung nicht gefolgt wurde.
Die bislang erfolgreiche Überprüfung wird fortgesetzt, da nach Schätzungen etwa 20 Prozent der Hundehalter ihr Tier nicht angemeldet haben.
In der Stadt Gelsenkirchen sind 11585 Hunde angemeldet. Bei einem derzeitigen Steuersatz von 117 Euro für den ersten Hund und einer Steigerung bei der Mehrfachhundehaltung auf 135 Euro bzw. 153 Euro pro Jahr macht dies ein jährliches Steueraufkommen von rund 1,2 Mio. Euro aus.
Die Hundesteuersatzung der Stadt Gelsenkirchen schreibt eine generelle Anmeldung innerhalb von zwei Wochen nach Anschaffung eines Hundes vor. Das gilt auch für zugelaufene Tiere, wenn sie im Besitz des Finders bleiben. Die tatsächliche oder auch vorgetäuschte Unkenntnis der Regelung entbindet nicht von einer Nachversteuerung ab dem Anschaffungsdatum
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
23.1.2012 12:36 Uhr
GE. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags und des Beginns der Deportationen gedenkt die Stadt Gelsenkirchen ihrer deportierten Juden. Zu der gemeinsamen Gedenkveranstaltung laden das Institut für Stadtgeschichte und die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen herzlich ein am
Freitag, 27. Januar 2012, um 15.30 Uhr,
im Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge,
Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen.
Nach der Ansprache des Gelsenkirchener Bürgermeisters, Klaus Hermandung, werden verschiedene Lesebeiträge aus Berichten ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger Gelsenkirchens und eines Auschwitz-Überlebenden an die erste Deportation aus Gelsenkirchen und an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Regimes erinnern.
Musikalische Beiträge werden die Veranstaltung begleiten, die um 16.45 Uhr mit den Gebeten der Trauernden – El male rachamim und Kaddish – endet.
Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1942, begannen die Deportationen jüdischer Kinder, Frauen und Männer aus Gelsenkirchen. Mehr als 350 Gelsenkirchener Juden wurden mit dem ersten Sammeltransport in das Ghetto Riga deportiert. Das Gelsenkirchener Gedenken fällt auch mit dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zusammen, der seit 1996 offiziell in der Bundesrepublik Deutschland den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Erst im Oktober 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum internationalen Holocaust-Gedenktag.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
20.1.2012 12:05 Uhr
GE. Herzlich willkommen zum Neujahrsempfang 2012 der Stadt Gelsenkirchen im Musiktheater im Revier!
Mein Gruß gilt insbesondere den Damen und Herren Abgeordnete des Bundestages und des Landestages sowie allen Stadt- und Bezirksverordnete. Ein herzliches Willkommen den Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, der Wirtschaft und Gewerkschaften, der Kultur und der Medien, der Wissenschaften und der Behörden – sowie den Vorständen vieler Vereine und Verbände!
Und ebenso ein Gruß den besten Absolventinnen und Absolventen der Gelsenkirchener Schulen im vergangenen Jahr, die heute hier sind – und meinen Glückwunsch zu Ihren Leistungen!
Besonders begrüßen möchte ich unseren diesjährigen Ehrengast, der ganz sicher sehr viel zum Thema unseres Neujahrempfangs zu sagen hat – zu dem, was eine Stadt ausmacht und was Menschen aus einer Stadt machen können. Denn Christian Ude verfügt da über einen enormen Erfahrungsschatz, schließlich ist er seit mehr als 18 Jahren Oberbürgermeister der Stadt München. Außerdem ist er zur Zeit Präsident des Deutschen Städtetages und ein bekannter Verfechter der kommunalen Selbstverwaltung – als Interessenvertreter gegenüber Land und Bund, aber auch in Diskussionen über die Frage, was Kernbestand öffentlicher Aufgaben und Daseinsfürsorge sein soll. Eine Frage, die mitten hinein führt in das Selbstverständnis eines Gemeinwesens. Ich freue mich sehr, dass Sie, lieber Herr Oberbürgermeister Ude, heute unser Gast sind!
Nebenbei bemerkt ist dies eine der letzten Gelegenheiten, Christian Ude in der Rolle als Münchener Oberbürgermeister in diesem Rahmen begrüßen zu dürfen. Nachdem er dreimal wiedergewählt worden ist, wird er für dieses Amt des sog. Ersten Bürgers der Stadt München nicht noch einmal kandidieren, aber es gibt ja noch die nächsthöhere Ebene des Landes Bayern….
Begrüßen möchte ich auch den Sponsoren des Neujahrempfangs, Vivawest, das drittgrößte deutsche Wohnungsunternehmen, das erst vor wenigen Wochen aus der Fusion der THS mit Evonik Immobilien hervorgegangen ist und nun seinen Sitz in Gelsenkirchen im Nordsternpark hat. Die THS war über viele Jahre ein wichtiger Partner für die gute Entwicklung unserer Stadt, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Vivawest. Lieber Herr Schmitt, vielen Dank für Ihre Unterstützung des Neujahrempfangs – und vielen Dank auch allen anderen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung auf und hinter der Bühne beitragen!
Meine Damen und Herren,
was macht eine Stadt aus? Was macht eine Ansiedlung zur Stadt und was wiederum macht diese Stadt schließlich unverwechselbar? Die Straßen, Gebäude, Plätze? Die Zahl der Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten? Büroschluchten und Schlösser? Museen oder eine prachtvolle Fußball-Arena?
Das alles haben wir ja in Gelsenkirchen, und doch glaube ich, dass die Aufzählung den entscheidenden Punkt nicht trifft. Die Sichtweise des eingangs gezeigten Films überzeugt mich eher: Vor allen anderen Dingen prägen die Menschen den Charakter unserer Stadt. So spannend Gelsenkirchen in der Erneuerungsphase nach dem Abschied der Schwerindustrie auch ist, so beeindruckend die Industriedenkmäler und das Musiktheater im Revier sein mögen – es sind zuallererst die Menschen, die diese Stadt ausmachen. Die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener mit ihrer Schlagfertigkeit, mit ihrer Offenheit, ihrer Kultur des unprätentiösen Miteinanders und Gemeinsam-Anpackens und damit letztlich mit einer unverwechselbaren Herzlichkeit. Wer hier einmal gelebt hat und dann woanders hingezogen ist, der merkt in aller Regel recht bald, was ihm dort fehlt.
Die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener gestalten unsere Stadt und sie prägen das Lebensgefühl. Denn Städte sind immer auch Projektionsflächen für die Sehnsucht nach Identität, nach Verwurzelung, mindestens aber nach der Möglichkeit, Wurzeln zu schlagen, wenn man es möchte. Eine solche Stadt kann dann Heimat sein, in der man sich wohlfühlt, weil sie Lebensqualität hat.
Und umgekehrt formt die Stadt natürlich auch uns. Diese Wechselbeziehung finde ich faszinierend, und das ist ein Grund, warum ich den Akzent meiner Rede zum diesjährigen Neujahrsempfang ein wenig anders setzen möchte als in den Vorjahren. Da habe ich in erster Linie davon gesprochen, wofür wir als Stadtverwaltung arbeiten: für Zukunftsinvestitionen und sozialen Zusammenhalt, also konkret – für mehr und bessere Bildung, dafür, dass jedes einzelne Kind seine Chance erhalten soll. Für die notwendige Erneuerung des Stadtbildes und der Infrastruktur, für Arbeitsplätze und altersgerechtes Wohnen. An diesen Zielen hat sich nichts geändert. Sie sind uns immer noch genauso wichtig, und wir werden sie, das versichere ich Ihnen, auch 2012 beharrlich, unaufgeregt aber dennoch mit großem Einsatz anstreben.
Heute aber möchte ich den Blick auf unsere Stadt etwas weiten. Ich möchte die Aufmerksamkeit darauf lenken, was wir Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener zusammen für unser Gemeinwesen leisten. Warum unsere Kultur des Miteinanders und des Gemeinsam-Anpackens so wertvoll ist und wohin sie uns führen kann.
Für diese Schwerpunkt-Setzung gibt es gute Gründe, denn wir haben in den zurückliegenden Jahren in unserer Stadt ein sehr bemerkenswertes Netz aus lokaler Demokratie, aus Bürgerbeteiligung und ehrenamtlichen Engagement geknüpft. Dieses Netz kann in Zukunft an zusätzlicher Bedeutung für unsere Stadt gewinnen – und dieses Netz steht in meinen Augen ziemlich deutlich im Gegensatz zur wachsenden globalen Unübersichtlichkeit und Unsicherheit, der wir gegenwärtig ausgesetzt sind.
Tagtäglich lesen wir in den Zeitungen von Milliardenbeträgen, die niemand mehr mit einem realen Wert verbindet. Allein die Aneinanderreihungen der Nullen in den immer neuen Rettungsfonds sind schwindelerregend. Und es wird zusehends schwerer, die Ereignisketten sinnvoll zu rekonstruieren. Klar ist aber: Spekulanten verursachen einen Notstand nach dem anderen. Die Staaten müssen wieder und wieder als Feuerwehr der anonymen Finanzmärkte einspringen und dabei verpulvern sie die für eine gestaltende Politik notwendigen Ressourcen.
Ich sehe darin eine ernste Gefahr für die Demokratie. Das zielt durchaus auf uns als Stadtbewohner und Stadtpolitiker. Schließlich hat die Demokratie in den Städten ihren Anfang genommen – in der griechischen Polis; in den selbstbestimmten Städten im Mittelalter, wo die Leibeigenschaft aufgehoben war; in der von Vom Stein und Hardenberg geschaffenen kommunalen Selbstverwaltung. Und natürlich merken wir in den Städten es als Erste, wenn die Staaten das Geld nicht mehr für die Menschen und ihre Bedürfnisse ausgeben. Wir in Gelsenkirchen leben ja schon lange mit unzureichender finanzieller Ausstattung, die Spielräume der kommunalen Selbstverwaltung sind bereits sehr, sehr klein geworden. Aber das darf sich im Zuge der Banken- und Finanzkrise, oder wie wir diese Ereignisse auch immer nennen wollen, nicht nochmals verschärfen. Die Demokratie, die von den Städten ausgegangen ist, muss auch in den Städten und für die Städte verteidigt werden. Wir müssen unseren Anspruch auf Selbstbestimmung also den Artikel 28,1 GG („Den Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung zu regeln“) auch künftig behaupten!
Das klingt vielleicht wie eine Selbstverständlichkeit, ist aber bitter nötig. Denn selbst maßgebliche Politikern sagen inzwischen ganz unverblümt: „Bei dem Schuldenstand gehören die deutschen Städte doch sowieso längst den Banken!“ Dem könnte man leicht entgegnen: Na gut, dafür gehören uns Bürgerinnen und Bürgern die Banken – schließlich kann die Finanzbranche ohne staatliche Hilfe auch nicht mehr existieren. Aber so leicht möchte ich das nicht nehmen. Können Städte wirklich den Banken gehören? Dürfen wir das Recht an unserer Stadt preis geben? Kann und darf das, was an Geschichte und Ideen, an Arbeit und Kreativität in unserer Stadt steckt, ernsthaft bilanziert und verbrieft werden? Kann das in anonymes Eigentum übergehen?
Ich will und kann mich mit dieser Betrachtungsweise nicht anfreunden. Ich habe eine ganz andere Sichtweise auf Städte. Städte sind Orte, an denen Menschen intensiv miteinander leben und diesen Besitz eben nicht preisgeben. Ich teile die Position des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, der sagt, dass die Zivilisiertheit unserer Städte eine Errungenschaft ist – „so unwahrscheinlich und kostbar wie Kant, Beethoven, Pascal und Mozart". Diese Lebensorte und diese Lebensform müssen wir bewahren und schützen. Und wir müssen sie weiterentwickeln.
Dafür ist unsere Gelsenkirchener Kultur des Miteinanders und des Gemeinsam-Anpackens eine sehr gute Voraussetzung. Ich habe es eingangs gesagt: In Gelsenkirchen hat sich in den zurückliegenden Jahren eine sehr lebendige Stadtgesellschaft etabliert, ein großes Netz an engagierten Menschen, die an zahlreichen, oftmals für die Öffentlichkeit gar nicht besonders auffälligen Stellen für das gute Zusammenleben in unserer Stadt tätig sind.
Zu den traditionellen Formen des Ehrenamtes im Sport- und Musikverein, in den Jugendzentren und Kirchengemeinden sind neue hinzugekommen: Ehrenamtsagentur, Seniorennetzwerke, Nachbarschaftsstifter und ZWAR-Gruppen zum Beispiel. Letzteres sind alles Organisationen von und für ältere Menschen. Die Nachbarschaftsstifter haben wir als Stadt anfangs mit einem Aufruf gesucht. Inzwischen können sich ältere Gelsenkirchener an 65 dieser Nachbarn wenden: an Menschen aus ihrem Viertel, die ihnen im Alltag helfen, die sich für eine seniorenfreundliche Gestaltung des Wohnumfeldes stark machen. Zudem sind in so gut wie jedem Gelsenkirchener Stadtteil ZWAR-Gruppen entstanden – Zusammenschlüsse von Menschen, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, die sich nun neu orientieren und dabei voneinander lernen wollen und die obendrein etwas für andere Menschen tun.
Ebenso viel passiert im Bereich Bildung: Die „Stiftung Musiktheater im Revier“ zum Beispiel führt Kinder an die Musik und ans Musiktheater heran. Da kann man eine japanische Opernsängerin beobachten, wie sie italienische Arien vor türkisch- oder russischstämmigen Zuwandererkindern singt. Und die sonst so lebhaften Kinder hören mucksmäuschenstill zu. Ja, auch das ist mittlerweile Gelsenkirchen! Als Oberbürgermeister machen einen solche Momente schon ein wenig stolz, das gebe ich gerne zu. Auch die Initiative „Jedem Kind ein Instrument“ trägt dazu bei, dass viele Kinder in Gelsenkirchen in den Genuss dessen kommen, was in der Vergangenheit dem gehobenen Bildungsbürgertum vorbehalten war.
Als drittes Feld des bürgerschaftlichen Engagements möchte ich die Stadterneuerung nennen: In vergangenen beiden Monaten haben große, ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen wie die Weihnachtsmärkte in Bismarck und Ückendorf oder das Martinsfest in Bulmke Hüllen stattgefunden, um nur drei zu nennen. Das sind sichtbare Zeugnisse dafür, dass dort, wo mit den geschlossenen Zechen und Stahlwerken der wichtigste Arbeitgeber verschwunden und zugleich die Mitte eines Stadtteils weggebrochen ist – dass dort wieder eine neue Stadtteil-Identität entstanden ist. Dass die sozialen Netze in den Stadtteilen gestärkt oder neu geknüpft wurden.
Richtig spannend ist, dass die anfangs von unseren Stadtteilbüros angetriebene Stadterneuerung inzwischen Schule macht. In Hassel haben sich einzelne Bürger, Kirchengemeinden und andere Gruppen zur Zukunftswerkstatt Hassel zusammengeschlossen, in der sie Ideen für eine integrierte Stadtteilentwicklung sammeln. Und das, obwohl wir noch keinerlei Förderzusage erlangen konnten. Gleiches gilt für den Runden Tisch in Schalke, der sich lange vor dem Beginn des Stadterneuerungsprojektes zusammengefunden hat.
In der Summe machen diese zahlreichen Initiativen eine maßgebliche Veränderung in unserer Stadt aus. Wahrscheinlich sind sie ein genauso wertvoller Baustein für eine gute Zukunft Gelsenkirchens wie unsere städtischen Anstrengungen für möglichst frühe und gute Bildung und Betreuung. Denn wir können als Stadtverwaltung vieles bewerkstelligen, aber nicht alles alleine. Junge Menschen zum Beispiel lernen nicht nur in der Schule und der Kita, sondern auch in Jugendgruppen und beim Sport. Senioren und Migranten brauchen oft etwas anders als das, was die Verwaltung ihnen geben kann – manchmal ist die Anerkennung und Hilfe der Mitmenschen wertvoller und willkommener. Wenn ich an die Arbeit der Opera School denke, die Kinder von Zuwandererfamilien musikalisch ausbildet: Den Stolz der Eltern, wenn ihre Kinder auf der Bühne stehen – diesen Stolz können wir nicht durch Verwaltungsvorlagen ersetzen.
Zugleich ist mir aber auch klar: Eine rege Zivilgesellschaft braucht den Staat und die Kommunen. Wir wollen die Menschen nicht einfach zum Einsatz für ihr Gemeinwesen ermuntern – wir wissen, dass wir sie dazu befähigen müssen. Staatlich garantierte Bildung, soziale Sicherung und eine ordentliche Infrastruktur sind unverzichtbar. Und darum sehe ich die Rollenverteilung so: Wir als Stadtverwaltung setzen uns nach Kräften für Bildung, Stadterneuerung und soziale Unterstützung ein – und vertrauen auf die Kraft der Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, daraus noch mehr zu machen. Wir errichten das Fundament, auf dem die Bürgerinnen und Bürger eine gute Zukunft bauen.
Aber auch wenn ich jetzt das bürgerschaftliche Engagement ins Zentrum gestellt habe, möchte ich doch noch in wenigen Sätzen etwas dazu sagen, wie wir 2012 an diesem Fundament weiterarbeiten wollen: Wir werden bis zum März drei zusätzliche Kitas eröffnen und haben sechs weitere in Planung. Wir werden in diesem Jahr die Erneuerung des Stadtquartiers Tossehof abschließen und zugleich mit neuen Projekten beginnen, mit dem Umbau des Heinrich-König-Platzes und der künftigen Kulturmeile in Buer. Das Hans-Sachs-Haus wird fertig gestellt, wir werden zwei neue Info-Center für Senioren in Horst und Bismarck schaffen und gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft unser 2011 beschlossenes Klimaschutzkonzept beginnen, umzusetzen. Und wir werden weiter daran arbeiten, dass Unternehmen nach Gelsenkirchen kommen oder hier gegründet werden.
Meine Damen und Herren,
wir sollten, ob in der Gegenwart oder beim Blick in die Zukunft, unsere Stadt nicht mit dem leider immer noch viel zu verbreiteten Klischee von dieser Stadt verwechseln. Gelsenkirchen hat einen harten Umbruch hinter sich – aber wir sind doch nicht an der Bruchstelle stehen geblieben. Wir haben weiter gemacht, als Stadt und als Bürgergesellschaft, und dabei haben wir Einiges weggeschafft und Neues aufgebaut. Und trotzdem steht das Klischee immer wieder im Raum. Wir hatten einmal einen hohen SPD-Bundespolitiker zu Besuch, der sich hier in Gelsenkirchen mit türkischstämmigen Jugendlichen in einer Moscheegemeinde unterhielt. Er sagt zum Ersten: „Du hast doch bestimmt keinen Ausbildungsplatz“. Aber der antwortet ihm: „Doch, ich studiere Medizin.“ Also fragt er den zweiten: „Aber Du, Du hast doch bestimmt keine Lehrstelle?“ Auch der erwidert: „Eine Lehrstelle nicht, aber ich studiere Maschinenbau.“ Beim Dritten stellt sich schließlich heraus, dass dieser zum Mechatroniker ausgebildet wird.
Ich erzähle das nicht, um einen Ortsfremden vorzuführen. Im Gegenteil: Ich weiß, dass viele von uns genauso dazu neigen, die Dinge in Gelsenkirchen zunächst einmal für schlecht zu halten. Und auf der jeweils anderen Seite des Kanals für noch schlechter. Das Glas scheint in unserer Stadt häufiger halbleer als halbvoll zu sein. Selbst gut gemeinte Initiativen wie die Armutsstudie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes kurz vor Weihnachten zeichnen in meinen Augen ein viel zu dramatisches Bild. Mit der Beschwörung von Unruhen im Ruhrgebiet kommt man vielleicht in die Schlagzeilen, damit wird allerdings ein Klischee verfestigt, von dem sich die Realität immer weiter entfernt. Die Realität sieht nämlich inzwischen oft genug so aus, wie es sich beim Gespräch mit den türkischstämmigen Jugendlichen darstellte: Gelsenkirchener Biografien werden immer häufiger zu Erfolgsbiografien.
Meine Damen und Herren,
was also macht eine Stadt aus? Ganz sicher nicht allein die Straßen und Gebäude, die Vermögenswerte, Bilanzposten und pflichtigen Verwaltungs-Aufgaben. Es ist etwas Anderes. Eine Stadt ist das, was die Menschen aus ihr gemacht haben und machen – im täglichen Miteinander, in der lokalen Demokratie und mit anderen Formen des bürgerschaftlichen Engagements. Ich habe einige Beispiele aus Gelsenkirchen dafür genannt, ich hätte etliche andere genauso gut aufführen können. Dieses Zusammenleben, das wir in Gelsenkirchen pflegen, diese Kultur des Gemeinsam-Anpackens – all das ist, um mit Pierre Bourdieu zu sprechen, „unwahrscheinlich und kostbar“.
Man vergisst das leicht. Aber wir leben es, Tag für Tag. Trotz des enormen wirtschaftlichen Umbruchs, der hinter uns liegt. Trotz der unzureichender Finanzausstattung, mit der wir seit Jahren auskommen müssen. Trotz der Gefahren für unsere Demokratie, die von den globalen Finanzmärkten ausgehen. Trotz der Zersplitterung des Rates gibt es in den entscheidenden Fragen unserer Stadt häufig einen demokratischen Konsens.
Und wenn man das alles bedenkt – dann ist Gelsenkirchen eine reiche Stadt. Eine Stadt, reich an Menschen mit Engagement und Herz – an Menschen wie Sie. Das ist ein Reichtum, auf den ich nicht verzichten möchte. Und darum verhält es sich für mich auch so, wie es im vorhin gezeigten Film gesagt wurde: „Gelsenkirchen macht mich … stolz!“
Ihnen Allen ein gutes und gesundes Jahr 2012
und der Stadt Gelsenkirchen ein herzliches Glückauf!
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
20.1.2012 11:58 Uhr
GE. Die Volkshochschule hat als kommunaler Weiterbildungsträger in Gelsenkirchen im Jahr 2011 rund 7.000 Unterrichtsstunden im Bereich der Integrationskurse erfolgreich durchgeführt.
Als positive Bilanz kann jetzt festgestellt werden, dass 83 Prozent der geprüften Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer ein so genanntes A2- bzw. B1-Zertifikat erreichen konnten.
In den Integrationskursen wird die Deutsche Sprache sowie Schwerpunkte der Deutschen Kultur, Geschichte, Geographie und Rechtsordnung vermittelt.
Im Anschluss wird mit dem „Deutsch Test für Zuwanderer“ eine Feststellung zum Lernniveau getroffen, also eine Prüfung durchgeführt, die unmittelbar positive Wirkungen für Einbürgerungswillige haben kann.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen
20.1.2012 11:57 Uhr
GE. Wegen starker Regenfälle dauern die Restarbeiten auf der Ückendorfer Straße zwei Tage länger als geplant bis einschließlich kommenden Dienstag, 24. Januar 2012. Daher bleibt die Einbahnstraße auf der Ückendorfer Straße zwischen der Straße Im Busche und dem Festweg in Fahrtrichtung Süden weiter eingerichtet. In Fahrtrichtung Norden wird der Verkehr über die Bochumer Straße umgeleitet.
Quelle: Aktuelles aus Gelsenkirchen